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(19.11.2019) Wölfe "beißen" im Derby 

Vilshofen gewinnt am Karoli in Waldkirchen in der Verlängerung – Pleite in Amberg

Punktlos in Amberg – dafür Derbysieger in Waldkirchen: Das Wochenende für den ESC Vilshofen in der Eishockey-Landesliga verlief durchwachsen.

Am Freitag, bei der Auswärtspartie in Amberg, hielten die Wölfe zwei Drittel lang gut mit – obwohl bereits die Aufwärmphase einen Schockmoment bot. Denn: Nachwuchs-Talent Kirill Kudrin, zum ersten Mal im Trikot des ESC auf dem Eis, wurde von einem Puck im Gesicht getroffen und musste im Anschluss ins Krankenhaus; das Spiel war für ihn somit gelaufen.

Im ersten Spielabschnitt traten die Wölfe ansehnlich auf. Es gab Torchancen auf beiden Seiten, die ersten 20 Minuten endeten aber 0:0. Im 2. Drittel gingen die Gastgeber erst in der 36. Minute mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause wurde Angreifer Max Artmann von Roman Nemecek und Vladimir Gomow gut bedient und erzielte den 1:1-Ausgleich (39.).

Im letzten Spielabschnitt schwanden einerseits im Lager der Wölfe ein wenig die Kräfte und andererseits legten die in nahezu Vollbesetzung spielenden Hausherren eine Schippe drauf. Das 2:1 in der 42. Minute sowie zwei Treffer von Ex-DEL Profi Bernhard Keil (51./55.) machten den 4:1-Endstand für Amberg perfekt.

ERSC Amberg – ESC Vilshofen 4:1 (0:0, 1:1, 3:1) / Tore: 1:0 Krieger (35:37), 1:1 Artmann (38:21), 2:1 Huber (41:29), 3:1 Keil (50:16), 4:1 Keil (54:02). Strafminuten: Amberg 6 – Vilshofen 10.

Am Sonntag in Waldkirchen zeigten beide Team den gut 500 anwesenden Zuschauern ein feuriges Derby. Beide Mannschaften übersprangen eine größere Schnupperphase, legten von Beginn zielstrebig los. Im Lauf des 1. Drittels hatten die Karoli Crocodiles optische Vorteile, die Wölfe die besseren Torchancen. In der 14. Minute brachten Vladimir Gomow sowie Michael Franz ihren Sturmpartner Andreas Toth in Position, der das 1:0 aus Vilshofener Sicht erzielte. Den Wölfen gelang es nicht, entscheidend nachzulegen. Die Minuten später brachte die ESC Hintermannschaft die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone heraus, was die Gastgeber mit einer schönen Kombination zum 1:1-Ausgleich durch Pichler nutzten.

Zu Beginn des 2. Spielabschnitts überstanden die Wölfe eine Unterzahlsituation schadlos, aber nur vier Sekunden nachdem sie komplett waren, klingelte es im Gehäuse von Goalie Alexander Krenn zum 2:1 durch Kremhelmer. Kurze Zeit danach musste Gomow auf die Strafbank, die Hausherren nutzen die Überzahl und erhöhten auf 3:1.

Danach ging ein Ruck durch die Vilshofener. Jetzt hatten die Wölfe auf einmal optisches Übergewicht. Förderlizenzspieler Franz verkürzte in Überzahl zum 2:3 (25.). Der ESC ließ einige Chancen liegen und scheiterte immer wieder am Karoli-Schlussmann Meschik. Sein Gegenüber sah in der 33. Minute recht unglücklich aus, als ihm, nach einem Schuss von Mayrhauser, die Scheibe aus dem Fanghandschuh sprang und über die Beinschützer ins Tor zum 2:4 kullerte. Waldkirchen war am Drücker, kassierte dann aber unnötige Strafen. Roman Nemecek stellte in einer 5:3-Überzahlsituation den 3:4-Anschluss für die Wölfe her.

Im letzten Drittel entwickelte sich die Partie zu einem Kampf beiderseits mit offenem Visier, auf beiden Seiten standen die Schlussmänner permanent im Blickpunkt des Geschehens. Die Wölfe, vom eigenen Anhang frenetisch angefeuert, lief die Zeit immer mehr weg. Als drei Minuten vor dem Ende der Waldkirchener Kremhelmer auf die Strafbank musste, erzielte Franz den vielumjubelten 4:4-Ausgleich. Karoli-Akteur Schreyer war damit nicht einverstanden und musste für zwei Minuten in die Kühlbox.

Die Wölfe hatten nun mit einem Mann mehr die Chance, den Sack zu zumachen. Aber keine 60 Sekunden später kassierte Toth eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Stockschlags. Aus seiner Sicht zu Unrecht und machte dies gegenüber den Unparteiischen sehr deutlich. Diese erhöhten das Strafmaß kurzerhand auf vier Minuten. Das brachte das Fass beim Vilshofener Angreifer zum Überlaufen. Die Referees, natürlich am längeren Hebel, legten noch einen "Zehner" drauf und da Toth immer noch Luft zum Reklamieren hatte, gab es noch eine Spieldauerstrafe dazu.

Anschließend wurde noch ein wenig Eishockey gespielt und da es nach 60 Minuten remis 4:4 stand, ging’s in die Verlängerung mit Drei gegen Drei. Dabei eroberten Franz und Nemecek die Scheibe und der tschechische Verteidiger erzielte den 5:4-Siegtreffer für die Wölfe.
- rmo

ESV Waldkirchen – ESC Vilshofen 4:5 n.V. (1:1, 3:2, 0:1, 0:1) / Tore: 0:1 Toth (13:38), 1:1 Pichler (16:25), 2:1 Kremhelmer (21:48), 3:1 Vokaty (22:56/5:4 ÜZ), 3:2 Franz (24:59/5:4 ÜZ), 4:2 Mayrhauser (32:45), 4:3 Nemecek (38:46/5:3 ÜZ), 4:4 Franz (58:36/ 5:4 ÜZ), 4:5 Nemecek (64:20). – Strafminuten: ESV 16 + 10 – ESC 10 + 30.

(aus PNP, vom 19.11.2019) 

 
(17.11.2019) Wölfe gewinnen Derby in Waldkirchen 

ESV Waldkirchen - ESC Vilshofen 4:5 n.V. (1:1 3:2, 0:1, 0:1). Torschützen für die Wölfe ware Franz(2), Nemecek(2) und Toth. (Strafminuten: ESV 16+10, ESC 10+30)  

 
(17.11.2019) 7.Spieltag Landesliga Gruppe 1  

Fr., 15.11., EV Moosburg - EV Pegnitz 5:4
Fr., 15.11., ESC Hassfurt - EV Dingolfing 9:5
Fr., 15.11., ERSC Amberg - ESC Vilshofen 4:1
Fr., 15.11., SE Freising - VER Selb 1b 5:4 n.V.
Sa., 16.11., EHC Bayreuth - TSV Trostberg 5:4
So., 17.11., EV Moosburg - ESC Hassfurt 8:3
So., 17.11., ESV Waldkirchen - ESC Vilshofen 4:5 n.V.
So., 17.11., TSV Trostberg - VER Selb 1b 1:4
So., 17.11., EV Pegnitz - EHC Bayreuth 8:3
So., 17.11., EV Dingolfing - SE Freising 5:2

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(15.11.2019) Gut spielende Wölfe ohne Punkte in Amberg 

ERSC Amberg - ESC Vilshofen 4:1 (0:0, 1:1, 3:0). Torschütze für die Wölfe war Max Artmann. (Strafminuten: ERSC 6, ESC 10) 

 
(15.11.2019) Im Derby vergessen Wölfe Freundschaften 

Eishockey-Landesliga: ESC Vilshofen nach dem Freitag-Spiel in Amberg am Sonntag auf dem Waldkirchner Karoli

Mit schweren Auswärtspartien heute, Freitag, in Amberg und am Sonntag in Waldkirchen setzt der ESC Vilshofen die Saison in der Eishockey-Landesliga 1 fort.

Der Tabellenzweite ERSC Amberg hat als klares Ziel den Aufstieg in die Bayernliga ausgegeben. Dementsprechend sind die Wild Lions in der bisherigen Saison auch aufgetreten. Bis dato wurden die Gegner teilweise souverän abgeräumt. Dabei kam es u.a. zu einem 6:4 in Moosburg, einem 4:1 gegen Waldkirchen und einem 4:0-Sieg gegen Freising. Einzig zu Hause musste man sich dem EHC Bayreuth mit 5:6 nach Verlängerung beugen und am letzten Wochenende gab es ein knappes 5:6 nach 60 Minuten beim Ligaprimus ESC Haßfurt.

Der Kader verfügt über Routiniers wie Sebastian Aukofer, Stefan Huber und Daniel Krieger sowie die Tschechen Daniel Vlach und Martin Brabec. Außerdem hat man mit Bernhard Keil einen ehemaligen DEL-Spieler und mit Oliver Engmann einen der besten Goalies der Landesliga in den Reihen. An der Bande steht mit Dan Heilman, letzte Saison noch aktiv, ein absoluter Experte seines Fachs. Sicherlich ein Gegner, der aktuell wesentlich stärker einzuschätzen ist als die Wölfe.

Am Sonntag kommt es dann zum Derby in Waldkirchen. Beim derzeitigen Tabellenstand sieht es nach einem Treffen auf Augenhöhe aus. Schaut man jedoch auf den Kader der Karoli Crocodiles, relativiert sich diese Sicht jedoch dramatisch. Die Bayerwaldler sind einer der aktiven Gegner der Solidargemeinschaft der Landesligaclubs und verfügen über sechs transferkartenpflichtige Spieler, vier mehr als die zwei, über die sich ursprünglich 19 von 22 Vereinen geeinigt hatten. Im Detail sind das die beiden Österreicher Niklas Mayrhauser und Mario Pichler sowie die Tschechen Ivo Kotaska, Jakub Marek, Vladimir Skoda und Petr Zich. Umso erstaunlicher, dass der ESV bisher in acht Spielen nur sieben Punkte geholt hat und derzeit einen Platz hinter den Wölfen rangiert.

Möglicherweise ist es für die Vilshofener um Coach Robert Suchomski eine Herkulesaufgabe, aber auf alle Fälle eine große Herausforderung. In beiden Teams gibt es Spieler, die bereits für die Gegenseite aktiv waren, aber Freundschaften werden mit Sicherheit ausgeblendet. Die Derby-Rivalität steht klar im Vordergrund. Der 6:4-Sieg der Wölfe zum Abschluss der Vorbereitung soll kein Gradmesser sein, dennoch könnte es für komplett besetzte Vilshofener möglich sein, Zählbares vom Karoli mit heim zu nehmen.
- rmo

(aus PNP, vom 15.11.2019)  

 
(12.11.2019) Wölfe landen Arbeitssieg 

Eishockey-Landesliga : Toth und Nemecek treffen beim Vilshofener 2:1

Bei nahezu frostigen Temperaturen haben die Vilshofener Wölfe am Sonntagabend ihren zweiten Heimsieg in der Eishockey-Landesliga gefeiert. Nach dem Erfolg über Tabellenführer ESC Haßfurt gewann der ESC nun gegen Angstgegner VER Selb 1b.

Obwohl die Vilshofener Wölfe im ersten Drittel ein optisches Übergewicht hatten, kam es zu nichts Zählbarem. In zwei Überzahlsituationen fand man nicht recht in die Aufstellung, um zum Torerfolg zu kommen. Im Gegenzug konnte man sich in eigener Unterzahl schadlos halten. Da lief der zweite Spielabschnitt wesentlich besser an. Nur 105 Sekunden nach dem Pausentee passten Vladimir Gomow und Philip Sterz auf den langen Pfosten, wo Andreas Toth wartete und unhaltbar zur 1:0 einnetzte. Zur Mitte der Partie hatte die 1b-Mannschaft des VER Selb die Möglichkeit zum Ausgleich, aber die Vilshofener Wölfe überstanden zwei Strafzeiten ohne Gegentor. Der ESC zeigte sich am Sonntag harmlos, nicht entschieden genug, aber die Porzellanstädter präsentierten sich noch harmloser.

Einen großen Schritt Richtung Sieg machte Roman Nemecek, als er in der 37. Minute mit einem "Mords-Schuss" aus voller Fahrt auf 2:0 stellte. Das letzte Drittel gehörte optisch etwas mehr den Gästen. Diese kamen aber in der 43. Minute nur zum Anschlusstreffer, als die Scheibe ganz unglücklich über die Schulter von Goalie Alexander Krenn ins Tor kullerte. Ansonsten zeigte der Vilshofener Schlussmann wieder eine sehr souveräne Partie und hielt am Ende den 2:1-Sieg gegen die Oberfranken fest. - rmo/red

(aus PNP, vom 12.11.2019)

ESC Vilshofen – VER Selb 1b 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) – Tore: 1:0 Toth (21:45/ Gomow, Sterz), 2:0 Nemecek (36:16), 2:1 Pfänder (42:21) – Strafminuten: ESC 10, VER 8+10  

 
(10.11.2019) Wölfe mit Arbeitssieg gegen Selb 

ESC Vilshofen - VER Selb 1b 2:1 (0:0, 2:0, 0:1). Torschützen für die Wölfe waren Nemecek und Toth. (Strafminuten: ESC 10, VER 8+10)  

 
(10.11.2019) 6.Spieltag Landesliga Gruppe 1  

Fr., 08.11., TSV Trostberg - SE Freising 2:5
Fr., 08.11., ESC Hassfurt - ERSC Amberg 6:5
Fr., 08.11., VER Selb 1b - EHC Bayreuth 5:0
Sa., 09.11., EHC Bayreuth - EV Moosburg 4:6
So., 10.11., ESC Vilshofen - VER Selb 1b 2:1
So., 10.11., ESV Waldkirchen - SE Freising 5:1
So., 10.11., EV Pegnitz - TSV Trostberg 6:2

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(09.11.2019) Wölfe am Sonntag zu Hause gegen Selb 

An diesem Wochenende treten die Wölfe nur einmal an. Dabei wird am morgigen Sonntag ab 17:15 Uhr die 1b Mannschaft von VER Selb im Stadion an der Vils vorstellig. Die „kleinen“ Wölfe entpuppten sich in den vergangenen beiden Spielzeiten als Angstgegner für die Vilshofener Wölfe. Dabei konnte der ESC in insgesamt sechs Partien gerade mal 5 von 18 möglichen Punkten holen. In dieser Saison verlor man das Hinspiel, vor drei Wochen in der Porzellanstadt, mit 3:4 nach Penaltyschießen. Alles andere als gute Vorzeichen für diese Partie.

Die beiden Spiele der Wölfe am vergangenen Wochenende lassen jedoch keine bösen Gedanken zu. Einer guten Leistung in Pegnitz, zwar noch ohne Punkteausbeute, folgte am Sonntag der sensationelle 2:1 Heimsieg gegen den Tabellenprimus ESC Haßfurt. Gründe für den Erfolg waren eine nahezu perfekte Leistung von Goalie Alexander Krenn, eine geschlossene Mannschaftsleistung und vor allem ein etwas größerer Kader. Man tut sich einfach leichter wenn mehr Spielermaterial zur Verfügung steht. Leider findet man immer ein Haar in der Suppe.

Der erst vor wenigen Wochen als Neuzugang bekannt gegebene Manuel Maier hat von sich aus die Segel gestrichen. Er fühle sich körperlich nicht in der Lage sportlich mithalten zu können. Für viele der Beteiligten eine seltsame Begründung. Andererseits ist er damit möglicherweise einer ähnlichen Entscheidung durch den Verein entgangen. Der sportliche Leiter Matthias Rimböck hat derzeit einige Baustellen im und rund um das Team: „entgegen umlaufender Gerüchte entfernt der ESC Vilshofen natürlich keine verletzten Spieler aus dem Wölfekader, sondern nur diejenigen die den körperlichen und sportlichen Ansprüchen einer Landesliga-Mannschaft nicht genügen! Hierzu habe ich auch mit Thomas Schmidter telefoniert, da er trotz seiner Verletzung weiterhin ein Wolf ist. Seine OP ist gut verlaufen. Wir wünschen ihm natürlich einen guten Heilungsverlauf und freuen uns ihn zur nächsten Saison wieder aktiv in der Mannschaft zu sehen“.  

 
(06.11.2019) Wölfe packen den Primus 

Eishockey-Landesliga: Vilshofener zwingen Haßfurt mit 2:1 in die Knie

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Vilshofener Wölfe am Wochenende in der Eishockey-Landesliga. Am Freitag mussten sie sich nach einem erbitterten Fight beim EV Pegnitz noch mit 5:6 geschlagen geben. Dafür gelang am Sonntag daheim ein überraschender 2:1-Coup gegen Spitzenreiter ESC Haßfurt.

In Pegnitz erwischte der ESC einen Start nach Maß. Nach nur 35 Sekunden netzte Vladimir Gomow zum 1:0 ein. Comebacker Joachim Neupert legte in der 9. Minute sogar das 2:0 nach. Davon ließen sich die Hausherren jedoch nicht irritieren und erzielten in eigener Unterzahl den Anschlusstreffer (13.). Bis zum ersten Pausentee machten sie den Ausgleich (18.) und nur 39 Sekunden später stellte Navarra zur 3:2-Führung der IceDogs.

Kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts war es wieder Navarra, der auf 4:2 stellte. Nemecek ließ die Wölfe in Überzahl mit seinem Treffer zum 3:4 wieder heranschnuppern (34.), aber nur 29 Sekunden vor der zweiten Pause stellte Pegnitz den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In der 44. Spielminute gerieten der Pegnitzer Chris Neumann und Wölfe-Stürmer Pierre Schmidt aneinander, beide kassierten zwei Strafminuten. Neumanns Zwillingsbruder Eric war dieses Strafmaß jedoch zu wenig. Er schnappte sich den Vilshofener Angreifer, prügelte auf ihn ein – und wurde konsequenterweise mit einer Matchstrafe belegt. Als sich noch ein weiterer Pegnitzer in der Kühlbox befand, nutzte Kapitän Matthias Zillinger die 5:3-Überzahlsituation zum Anschlusstreffer (47.). Fünf Minuten vor dem Ende gelang Neupert gar der Ausgleich. Dieser Zwischenstand hielt jedoch nicht bis zum Ende, da die Hausherren keine 120 Sekunden später das letztlich entscheidende 6:5 erzielten. Obwohl unterm Strich keine Punkte blieben, überzeugten die Wölfe mit begeisterndem Einsatz.

EV Pegnitz – ESC Vilshofen 6:5 (3:2, 2:1, 1:2)/Tore: 0:1 Gomow (0:35/ Neupert), 0:2 Neupert (8:50/ Gomow, Nemecek), 1:2 Navarra (12:07/ 4:5 UZ), 2:2 Adler (17:35), 3:2 Navarra (18:14), 4:2 Navarra (21:58), 4:3 Nemecek (33:57/ Gomow, Hackl/ 5:4 ÜZ), 5:3 Dzemla (39:31), 5:4 Zillinger (46:22/ Neuper, Gomow/ 5:3 ÜZ), 5:5 Neupert (55:10/ Artmann, Gomow), 6:5 Dzemla (57:08/ 5:4 ÜZ) – Strafminuten: EVP 39, ESC 14.

Trotz der tollen Leistung vom Freitag war die Hoffnung, zu Hause gegen den Tabellenführer etwas Zählbares zu holen, realistisch gesehen eher gering. Die Haßfurter hatten bis dato in sieben Spielen die Maximalausbeute von 21 Punkten geholt. Vilshofen hatte jedoch zum ersten Mal in dieser Saison mehr Spieler als der Gegner im Kader. Dazu passend war auch der erste Torschuss, den die Wölfe nach nur 30 Sekunden abgaben. Davon ließen sich die Gäste jedoch nicht beeindrucken und spielten sich bald im Vilshofener Abwehrdrittel fest. Die Wölfe verteidigten gut, Schlussmann Alexander Krenn war ein sicherer Rückhalt. So auch in der 9. Minute, als Vilshofen in doppelter Unterzahl agierte. Dennoch hatten auch die Niederbayern Torchancen. Auch in der 17. Minute in 5:3-Überzahl fand der Puck nicht den Weg über die Torlinie.

Das passierte erst im zweiten Spielabschnitt. Nach einer sehenswerten Scheibeneroberung brachten Zillinger und Neupert Kollege Alexander Schwarz in Position, der zum 1:0 abschloss (25.). Vier Minuten später rettete Krenn in höchster Not mit reichlich Unterstützung von Verteidiger Stephan Hackl. Dieser musste jedoch auf Grund eines gleichzeitigen Stockschlags auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzten die Gäste nach nur zehn Sekunden mit einem unhaltbaren Schuss zum Ausgleich.

Den rund 100 Zuschauern wurde trotz nicht idealer Wetterverhältnisse von beiden Seiten eine packende Partie geboten, in der immer wieder Krenn im Blickpunkt stand. Im letzten Drittel führte eine flotte Kombination von Vladimir Gomow und Andreas Toth zum vielumjubelten 2:1 durch Philip Sterz (47.). Die Wölfe trotzten allen Angriffsbemühungen der Hawks. Als diese in der 55. Minute dennoch jubelten, entschieden die Schiedsrichter auf kein Tor, da die Scheibe unter Krenn lag. Obwohl die Unterfranken noch ihren Torhüter vom Eis nahmen, machten die Vilshofener die Sensation gegen den Spitzenreiter perfekt.

ESC Vilshofen – ESC Haßfurt 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)/Tore: 1:0 Schwarz (24:32/ Neupert, Zillinger), 1:1 Hora (28:31/ 5:4 ÜZ), 2:1 Sterz (46:06/ Toth, Gomow) – Strafminuten: ESCV 20+10, ESCH 10.

(aus PNP, vom 06.11.2019)  


 

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