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(20.11.2018) Wölfe können sich nicht belohnen 

ESC Vilshofen: Punkt in zwei Auswärtspartien

Zwei Auswärtsspiele, am Ende nur ein Punkt für die Vilshofener Wölfe: Bei den Spielen am Freitag in Pfaffenhofen und am Sonntag in Haßfurt sah es lange gut aus, doch am Ende reichte es in Pfaffenhofen nur zu einem 3:4 n.P., in Haßfurt gaben die Niederbayern eine 2:0-Führung aus der Hand und verloren unglücklich.

In Pfaffenhofen traten die Wölfe mit einer gehörigen Portion Respekt aber selbstbewusst an. Obwohl ohne den verletzten Verteidiger Jaroslav Koma angereist, beherrschten sie die ersten zehn Minuten. Die heimischen IceHogs agierten hingegen effizienter und erzielten in der 11. Minute das 1:0. Kurz danach musste Benny Franz an der Bande einen heftigen Check einstecken. Obwohl es sich um eine faire Aktion handelte, musste der Vilshofener Angreifer eine kürzere Auszeit nehmen, bevor er wieder auf die Füße kam. Im Anschluss trafen die Hausherren zum 2:0. Nach der Pause verkürzte Franz nach schönem Zuspiel von Philipp Weinzierl und Robert Suchomski (25.). Zur Mitte des Spiels, als die Wölfe die Scheibe hinter dem Tor nicht wegbekamen, fiel das 3:1. Dennoch erhöhte der ESC die Schlagzahl und es entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier.

Nach dem zweiten Pausentee kamen die Wölfe richtig in Fahrt. In der 45. Minute wurde Milan Blaha sen. Opfer eines Checks gegen den Kopf. Der Übeltäter musste auf die Strafbank und nach nur 31 Sekunden nutzte Kapitän Matthias Zillinger die Überzahlsituation zum 2:3-Anschluss. Nach weiteren 45 Sekunden erzielte Joachim Neupert mit einem tollen Schuss den Ausgleich. Danach wurde die Partie rustikaler, ohne unfair zu werden. Den rund 200 Zuschauern wurde von beiden Seiten ein sehenswerter Fight geboten. Bis zum Ende der regulären Spielzeit als auch in der fünfminütigen Verlängerung fiel kein weiterer Treffer. Somit musste ein Penaltyschießen entscheiden: Insgesamt 18 Schützen traten an, bis die Gastgeber den entscheidenden Strafschuss verwandeln konnten. Dennoch gab man sich auf Seiten der Wölfe nicht unzufrieden, da es sich um die stärkste Leistung in der Saison handelte.

EC Pfaffenhofen – ESC Vilshofen 4:3 n.P. (2:0, 1:1, 0:2, 1:0): Tore: 1:0 Gebhardt (10:46), 2:0 Thebing (15:01), 2:1 Franz (24:31/ Weinzierl, Suchomski), 3:1 Felsoci (30:31), 3:2 Zillinger (46:16/ Suchomski, Blaha sen./ 5:4 ÜZ), 3:3 Neupert (47:01/ Blaha sen., Toth), 4:3 Neubauer (Penalty) – Strafminuten: ECP 10+10, ESC 10.

Am Sonntag beim Tabellenführer ESC Haßfurt musste man neben Jaroslav Koma auch auf Abwehrmann Alexander Schwarz verzichten. Dennoch lief es von Anfang recht gut bei den Wölfen, und sie boten den Hausherren Paroli. Angetrieben vom Fanclub brachte Andreas Toth den ESC in der 11. Minute in eigener Überzahl mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Hälfte der Partie erhöhte Milan Blaha sen. zum 2:0. Danach mussten die Wölfe einige Strafzeiten hinnehmen, womit sie bis zur zweiten Pause fast durchgängig in Unterzahl spielten. In dieser Phase fiel der Anschlusstreffer der Gastgeber (38.). Im letzten Spielabschnitt drehten die Hawks binnen 25 Sekunden den Rückstand in eine 3:2-Führung. Den Wölfen ging danach die Kraft aus und mit zwei Toren innerhalb einer Minute machte Haßfurt den Deckel drauf. - RM

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen 5:2 (0:1, 1:1, 4:0): Tore: 0:1 Toth (10:53/ Neupert, Gomow/ 5:4 ÜZ), 0:2 Blaha sen. (28:53/ Artmann, Blaha jun.), 1:2 Babkovic (37:37/ 5:4 ÜZ), 2:2 Sramek (46:59), 3:2 Sramek (47:24), 4:2 Bates (53:24), 5:2 Sramek (54:24) – Strafminuten: ESCH 8, ESCV 16.

(aus PNP, vom 20.11.2018)  

 
(18.11.2018) Wölfe unterliegen den Hawks 

ESC Hassfurt - ESC Vilshofen 5:2 (0:1, 1:1, 4:0). Torschützen für die Wölfe waren Milan Blaha sen. und Andreas Toth. (Strafminuten: ESCH 8, ESCV 16). 

 
(18.11.2018) 7.Spieltag Landesliga Gruppe 1  

Fr., 16.11., EHC Bad Aibling - EV Dingolfing 2:5
Fr., 16.11., EV Moosburg - TSV Trostberg 5:2
Fr., 16.11., ERSC Amberg - ERSC Hassfurt 5:4
Fr., 16.11., EC Pfaffenhofen - ESC Vilshofen 4:3 n.P.
Fr., 16.11., SE Freising - VER Selb 1b 11:3
So., 18.11., TSV Trostberg - ESV Waldkirchen
So., 18.11., SE Freising - ERSC Amberg 3:7
Sa., 18.11., VER Selb 1b - EHC Bad Aibling 5:7
So., 18.11., ESC Hassfurt - ESC Vilshofen 5:2

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(17.11.2018) Wölfe holen einen Punkt in Pfaffenhofen  

EC Pfaffenhofen - ESC Vilshoen 4:3 n.P. (2:0, 1:1, 0:2, 1:0). Torschützen für die Wölfe waren Franz, Neupert und Zillinger. (Strafminuten: ECP 10+10, ESC 10)  

 
(16.11.2018) Zwei dicke Brocken im Weg 

Eishockey-Landesliga: Vilshofener Wölfe in Pfaffenhofen und Haßfurt

Mit zwei richtigen Schwergewichten haben es die Vilshofener Wölfe am Wochenende in der Eishockey-Landesliga zu tun, beide Male müssen die ESC-Cracks auswärts ran.

Am heutigen Freitagabend geht es zum Bayernliga-Absteiger EC Pfaffenhofen. Die IceHogs holten bisher in sieben Spielen fünf Siege und stehen damit auf dem 3.Tabellenplatz. Einzig gegen den ERSC Amberg (2:3) und bei den Freising Black Bears (4:5 n.V.) zogen sie den Kürzeren. Die Oberbayern gelten als sicherer Anwärter auf den Einzug in die Verzahnungsrunde und fertigten am vergangenen Freitag den ESC Haßfurt zu Hause mit 7:0 ab.

Letzterer ist am Sonntag Gastgeber für die Wölfe. Die Hawks erzielten bisher 64 Tore in 10 Spielen, siegten dabei sieben Mal und grüßen – trotz der Niederlage in Pfaffenhofen – von der Tabellenspitze. Am Sonntag überrollten die Unterfranken die Freising Black Bears mit einem mehr als deutlichen 13:2. Einen großen Anteil daran hatten die drei Tschechen Jakub Sramek, Jan Trübenekr und Daniel Hora sowie der Slowake Michal Babkovic. Diese vier Spieler erzielten zwölf der 13 Treffer gegen die Domstädter.

Widerspruch vom BEV abgewiesen

Damit stellen die beiden Partien die ersten richtigen Brocken der Saison für die Wölfe dar. Der ESC Vilshofen, sportlich ganz anständig in die Saison gestartet, musste zwischenzeitlich den 5:4-Sieg in Dingolfing abschreiben, da der BEV den Widerspruch endgültig abgewiesen hat. Nun heißt es, weiterhin Punkte zu sammeln, wenn am Ende der Hauptrunde ein Platz unter den ersten Fünf der Tabelle erreicht werden soll. Dies wird am Wochenende sehr schwierig werden. Nur gut, dass der zuletzt verletzt fehlende Jaroslav Koma wieder an Bord sein wird, genauso wie der gegen Freising angeschlagene Verteidiger Alexander Schwarz. - rmo

(aus PNP, vom 16.11.2018)  

 
(13.11.2018) Sensationelle Wölfe: vier Tore in 68 Sekunden 

Eishockey-Landesliga: 6:5-Sieg gegen Freising in einem "Finale furioso" – Vor diesem Krimi erhält der ESC-Nachwuchs 500 Euro vom Fanclub

Erst gab es Geld für den Nachwuchs, anschließend Tore satt. Und ein denkwürdig furioses "Finale", das man selbst im Eishockey selten erlebt: Sage und schreibe nur 68 Sekunden benötigten die Vilshofener Wölfe, um im Landesliga-Heimspiel gegen die Freising Bears aus einem 2:5-Rückstand einen 6:5-Triumph in der Overtime ins Freiluft-Eis zu "meißeln".

Das "Wolfsrudel", Fanclub des ESC Vilshofen, unterstützt das Team der Wölfe bereits seit über 15 Jahren. Ob zu Hause oder auswärts, der Fanclub gibt immer seinen vollen Support. Aber nicht nur die erste Mannschaft, sondern auch der Nachwuchs des ESC wird unterstützt. Gemäß diesem Grundsatz überreichten die beiden Wolfsrudel-Anführer Thomas Schwarz und Rainer Katzbichler an Vorstand Christian Altmann und Nachwuchsleiterin Kerstin Franke einen symbolischen Scheck im Wert von 500 Euro als Spende für die Jungwölfe.

Danach galt die Konzentration wieder dem Sport, wie in jedem Punktspiel der Saison. Die ersten Minuten der Partie gehörten den Wölfen. Beste Einschussmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Freising dagegen machte dies besser: In der 7. Minute schlug die Scheibe unhaltbar im Kreuzeck hinter Goalie Vinzenz Hähnel ein und knapp eine Minute später kassierte er das 0:2.

Der Faden riss bei den Hausherren komplett ab. Als in der 15. Spielminute das 0:3 fiel, nahmen sie eine Auszeit, um den Gästen ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dies gelang bedingt, denn ein eigenes Spiel konnten die Wölfe nicht wirklich aufziehen. In der 18. Minute, als man in Unterzahl agieren musste, befreite Milan Blaha sen. sein Team mit einem Verlegenheitsschuss, und der brachte den ansonsten sehr gut parierenden Gästetorhüter Johannes Sedlmeier in ärgste Verlegenheit – die Scheibe trudelte zum 1:3 ins Tor. Zwei Minuten später fälschte Andreas Toth in eigener Überzahl die Scheibe unter die Latte des Freisinger Gehäuses zum 2:3-Anschlusstreffer ab.

Diesen Aufschwung konnten die Wölfe nicht in das Mitteldrittel mitnehmen und lieferten sich mit den Domstädtern eine komplett zerfahrene Partie. In der Mitte des Spiels häuften sich beiderseits die Strafzeiten, woraus keines der Teams einen Vorteil ziehen konnte.

Auch zu Beginn des letzten Spielabschnitts besserte sich das Spiel nicht. Erst im weiteren Verlauf brachten die Gäste ein wenig mehr Struktur aufs Eis. In der 49. Minute, ESC-Angreifer Robert Suchomski saß auf der Strafbank, erhöhten sie auf 4:2. Fünf Minuten später wurde Keeper Hähnel von hinten angeschossen und die Scheibe fiel zum 2:5 in die Maschen.

Dies war für einige Zuschauer Anlass, das Stadion bereits zu verlassen. Die Wölfe erweckten keinesfalls den Anschein, in diesem Spiel noch irgendetwas zu erreichen geschweige denn die Partie zu drehen. Aber dann brach eine denkwürdige letzte Spielminute an. Das 3:5 durch Benjamin Franz in eigener Unterzahl sah nach leichter Ergebniskosmetik aus. Als Vladimir Gomow 31 Sekunden später den 4:5-Anschluss machte, keimte Hoffnung im Lager der Wölfefans auf. Andreas Toth erzielte nur zehn Sekunden später den unglaublichen Ausgleich.

Die Verlängerung mit drei gegen drei Spielern bietet einerseits reichlich Platz für die Akteure und andererseits verzeiht sie keine Fehler in der Hintermannschaft. Verteidiger Philipp Weinzierl marschierte mit einem Alleingang in das gegnerische Drittel und wurde kurz vor dem Tor abgeräumt. Den fälligen Penalty verwandelte Blaha sen. souverän zum 6:5-Sieg. Damit brachen im Vilshofener Eisstadion alle Dämme. Die Wölfe sahen kurz vor Ende wie der sichere Verlierer aus und brauchten am Ende gerade mal 68 Sekunden für vier Tore. Wie im Nachgang zu hören, bedauerten manche Zuschauer den verfrühten Heimgang. - rmo

ESC Vilshofen – SE Freising 6:5 n.V. (2:3, 0:0, 3:2, 1:0) – Tore: 0:1 Dürr (6:07), 0:2 Kammermeier (7:19), 0:3 Moos-eder (14:16), 1:3 Blaha sen. (17:15/ 4:5 UZ), 2:3 Toth (19:28/ Neupert, Weinzierl/ 5:4 ÜZ), 2:4 Weyer (48:08/ 5:4 ÜZ), 2:5 Birk (53:52), 3:5 Franz (59:06/ Weinzierl, Neupert/ 5:4 ÜZ) 4:5 Gomow (59:37/ Toth, Neupert), 5:5 Toth (59:47/ Gomow, Neupert), 6:5 Blaha sen. (60:14). – Strafminuten: 10 / 14.

(aus PNP, vom 13.11.2018)  


 

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